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Benvenuti, amici.

Lost in my Reverie is by Brisbane based writer, Jacquiline Fraser.

This is her space for her musings, ambitions, writing, and projects.

She hopes to one day change the world for the better.

Ciaó

Zwischen Lachen, Sonnencreme und wilden Achterbahnen

Neulich stand ich in einem dieser australischen Freizeitparks – du weißt schon, die Sorte, bei der man schon vom Eingang aus hört, wie irgendwo ein Kind kreischt, aber nicht aus Angst, sondern aus dieser reinen, schrillen Freude, die Erwachsenen fast ein bisschen Angst macht. Und ehrlich gesagt…, genau da beginnt die Geschichte. Nicht mit großen Konzepten oder langen Erklärungen, sondern mit einem klebrigen Eis, das einem Fünfjährigen über die Finger läuft, während er ungeduldig an deiner Hand zieht, weil er „unbedingt sofort sofort sofort“ zu dieser riesigen Wasserrutsche will. Ich musste lachen, weil ich mich daran erinnerte, wie ich selbst einmal in so einer Schlange stand, pitschnass, Sonnencreme im Auge, und trotzdem überzeugt war, dass dies der beste Ort der Welt sei. Mal unter uns: Wer schon mal an einem heißen Tag in Queensland in einem Freizeitpark war, weiß…, hier existiert eine Art Chaos, das man einfach lieben muss. Eltern schwitzen. Kinder rennen. Überall riecht es nach Pommes, Chlor und warmem Plastik. Und irgendwo spielt ein Lautsprecher dieselbe Melodie zum hundertsten Mal. Aber es funktioniert. Es macht glücklich. Das Team, das diese Erlebnisse organisiert, erzählte mir später, dass ihr wichtigstes Ziel eigentlich ganz simpel ist: Momente zu bauen. Diese kleinen, die man nicht planen kann. Wenn ein Kind zum ersten Mal durch einen künstlichen Dschungel rennt und ruft, es hätte ein Känguru gesehen (es war ein Müllcontainer, aber wen stört das schon). Oder wenn ein Vater versucht, würdevoll aus einem Gummiboot zu steigen und kläglich scheitert. Irgendwo in diesem Gespräch – halb lachend, halb schwitzend – kam auch der Satz, dass moderne Infoquellen wie https://de-sportaza.org manchmal sogar eine Rolle spielen, etwa wenn Familien im Voraus recherchieren, was sie an einem Tag schaffen können. Und während ein Mitarbeiter neben uns einen bunten Drachenballon verhedderte, wurde mir klar: Freizeitparks sind weniger Orte, an denen man „etwas macht“. Es sind Orte, an denen alles passieren kann. Ein Ort, an dem Erwachsene wieder kindisch werden dürfen. Ein Ort, an dem ein Regentropfen in der Mittagshitze so spektakulär wirkt wie ein Feuerwerk. Und ehrlich, das reicht doch manchmal völlig aus.